1. April in Kabul

Die SMS des Wächters reißt mich aus dem Schlaf: Mein Mitarbeiter, Mr. A., sei draußen und wolle mich sprechen, heißt es. 

Was kann so dringend und persönlich sein, dass er vorbeikommt statt mich anzurufen – oder zu warten, bis ich im Büro bin?

Struppig und ungewaschen eile ich durch den Garten. Vor dem Tor ist keine Spur von Mr. A, auch nicht von dem Wächter. Ich rufe ihn an, vielleicht hat er sich ja vertan. Nein, nein, die SMS sei schon an mich gewesen, sagt er, und fragt „You know what day it is?“ –  es folgt ein mühsam unterdrücktes Glucksen am anderen Ende der Leitung, dann kräht er – „Firrrst of Aprrril! Fools Day!!!“

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Eine Antwort to “1. April in Kabul”

  1. Jens-Martin Says:

    Schön, dass es der erste April auch bis an den Hindusch geschafft hat. Oder hast Du ihn dort hin gebracht?

    Also, weiter so, einen Stammleser hast Du schon…

    LG Jens-Martin

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