S wie Steine

Ich erzähle dem Fahrer, dass gestern Nacht einige Leute Steine auf unser Haus und in unseren Garten geworfen haben. Er wiegt den Kopf: „Die müssen was geraucht haben. Oder sie waren betrunken.“ Ich bin irritiert über diese Schlussfolgerung. Später stelle ich fest, dass ich „Stein“ falsch ausgesprochen habe, mit weichem S statt scharfem S, und damit versehentlich behauptet habe, die Leute hätten „Türklingeln“ auf unser Grundstück geworfen.

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2 Antworten to “S wie Steine”

  1. smartfortwo Says:

    Da muss ich doch schmunzeln: es erinnert mich an Frankreich. Dort fragte ich nach großen Füßen (pieds) anstatt nach großen Steinen (pierres) und wunderte mich darüber, dass der Bretone meine Frage nicht beantworten konnte….

  2. Fährfrau Says:

    Ganz zu schweigen von meiner ehemaligen Kollegin, die zwar prima dolmetschte, aber dialektbedingt gern mit harten und weichen Konsonanten haderte. Die Franzosen amüsierten sich köstlich über die Pfandfische … (Poissons consignés statt boissons consignés).
    Im obigen Fall war der Bretone aber doch vielleicht auch nur so ratlos, weil die Franzosen ja eher Zwerge sind und deshalb keine großen Füße haben? 😉

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