Die Frauenrechte hinter der Sprachbarriere

Sängerphantasie?

Bei Musik und Filmen scheiden sich die Geister im Büro. Zumindest bei einem Sänger aber, Fairuz Kunduzi, ist man sich einig, diese Texte, das sei völlig unmöglich. „Weißt du, die meisten dieser Sänger sind nicht gebildet. Sie singen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.“ Im Radio dürfen die schlimmsten Lieder zwar nicht laufen, aber man kann überall die Aufnahmen kaufen. Nach einigem Erröten und betretenen Blicken fangen die Grazien an zu kichern.

Von allen Musikern Afghanistans sei ausgerechnet dieser Mann zu einem Auftritt bei einem Fest an der britischen Botschaft eingeladen worden, berichten sie. Dort habe Kunduzi ein Lied auf die Frauen angestimmt. „‚Mit 14 ist ein Mädchen wie eine Blume, mit 25 strahlend … Mit 30 verblasst die Frau, dann fängt sie langsam an zu stinken und mit 40 kann man sie nur noch wegwerfen,‘ hat er gesungen!“ empört sich eine meiner Mitarbeiterinnen. Das ausländische Publikum hätte begeistert applaudiert. „Unser afghanischer Freund war dabei und hat gesagt, ‚Klatscht nicht! Ihr seid doch sonst immer so für Frauenrechte!‘ Aber sie hatten natürlich kein Wort verstanden.“

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Eine Antwort to “Die Frauenrechte hinter der Sprachbarriere”

  1. Fährfrau Says:

    Das Verdorrte auf dem Foto scheint mir doch eher das Hirn des Sängers zu sein …

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