Die Logik der Wunder

Im New-Yorker-Kalender, den ich Mr. A.  fürs Büro mitgebracht habe, ist ein Cartoon über Jesus und Moses. Moses teilt das Meer, und Jesus, der gerade über das Wasser wandelt, stürzt in die sich auftuende Spalte. Mr. A. findet das überaus amüsant. Auch später am Tag sehe ich, wie er noch auf das Bild schaut. „Weißt du, was mich stört?“ fragt er. Ich verneine. „Moses hat doch einen Fluss geteilt, oder?“ Ich sage, meines Wissens handele es sich um das Rote Meer oder den See Genezareth, aber sicher sei ich mir nicht. „Ah. Na gut. Ich meine nur, wenn es der Nil wäre … dann könnte doch auf der Seite, die vom Zufluss abgeschnitten ist, kein Wasser mehr fließen.“ Dem kann ich nichts entgegensetzen. „Auch Wunder,“ konstatiert mein Kollege, „sollten logisch sein.“

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4 Antworten to “Die Logik der Wunder”

  1. b.-blocker Says:

    Es ist das Rote Meer gewesen.

    Falls es überhaupt passiert ist, natürlich.

  2. Fährfrau Says:

    So, so, und Du machst also Missionierungsversuche mit Jesus-Cartoons … 😉 Bloß nicht wundern, wenn gegen Dich protestiert wird!

  3. andromeda8 Says:

    Ich dachte sonst kommt man mir noch auf die Atheistenschliche …

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