Witzloses Essen in der Geisterstadt

Wenn es  langweilig in Kabul wird, lesen wir uns im Internet durch, was hier passiert, besonders vor Großereignissen. Heute zum Beispiel behauptet ein führendes Online-Medium, Kabul gleiche einer „Geisterstadt“ und „Zehntausende Polizisten und Geheimdienstagenten in Zivil“ säumten die „ansonsten leeren Straßen.“

Misstrauisch blicke ich aus der Tür. Alles sieht aus wie immer –  vor der Teeküche an der Straßenecke fläzen sich ältere Herren auf Kissen und lassen es sich wohlsein, Kinder spielen Fußball und Eisverkäufer tyrannisieren die Nachbarschaft mit „Für Elise“. Als was sich Sicherheitskräfte nicht alles tarnen.

Ein Restaurant jedenfalls ist auf alles eingestellt. In der Sicherheitsschleuse verkündet ein Schild: „No weapons. No jokes.“

Advertisements

Eine Antwort to “Witzloses Essen in der Geisterstadt”

  1. Fährfrau Says:

    Du Ärmste, und das ausgerechnet, wo Deine Witze doch Deine ärgste Waffe sind! Kein Restaurant für Dich also.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: