Empfehlungsschreiben für die Hölle

"Bon Kebab"

"Bon Kebab"

„Wie war es eigentlich, als du mit unserem afghanischen Gast in Deutschland gereist bist? Hat ihr das Essen geschmeckt?“ fragen mich die anderen. Ich schildere die Schwierigkeiten mit der typisch deutschen Küche – überall Schweinefleisch. Außerdem waren Muschelwochen, was ja auch nicht halal ist. „Huch,“ sagt eine Afghanin am Tisch, „wirklich? Aber das habe ich immer gegessen!“ Mr. A. erklärt: „Keine Vögel mit krummen Schnäbeln und Meerestiere nur, wenn sie Schuppen haben.“ – „Tja,“ sage ich an die gewandt, die gefragt hat, „kann man nichts machen, da kommst du wohl in die Hölle.“ Die Grazie klopft ihr beruhigend auf die Schulter: „Aber wir können dir ein Empfehlungsschreiben mitgeben.“

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2 Antworten to “Empfehlungsschreiben für die Hölle”

  1. RevolutionaryGirl Says:

    Ach, ich vermisse die Gespräche am Mittagstisch!
    Btw, ich dachte das soll „Bonn Burger“ heißen…aber natürlich macht „Bon Burger“ mehr Sinn 🙂

  2. smartfortwo Says:

    Ein herzerfrischender Trost :)))

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